Sievershüttener Dorfweihnacht

Es ist so weit! Am letzten November Wochenende findet, wie „Alle Jahre wieder“, die Sievershüttener Dorfweihnacht statt.
In diesen Tagen wurden die Einladungsflyer an alle Sievershüttener Haushalte verteilt; kreiert von Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule am Wald. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Ausschuss für Kultur und Soziales, bei seiner Sitzung am letzten Montag, ein Exemplar für den diesjährigen Druck auswählt. Da es jedoch unmöglich war, sich zwischen den liebevoll gezeichneten Bildern für einen Favoriten zu entscheiden, kamen unterschiedliche Flyer in Umlauf. Vergleichen Sie doch mal in der Nachbarschaft. Bei der Dorfweihnacht werden alle Exemplare ausgestellt zu finden sein.
Auch in diesem Jahr können Sie natürlich wieder Lose für die beliebte Tombola erstehen und sich in der Cafeteria an den leckeren Kuchen erfreuen.

Ortsentwicklungskonzept; 3. Workshop

Heute fand im Dorfhaus der 3. Workshop zum OEK unter der Leitung der Cima, vertreten durch Herrn Hellriegel und Frau Haack, statt. Die bisher zusammengetragenen Wünsche, Idee und Bürgeranliegen waren zu 5 Themenfeldern zusammengefasst worden und lagen an 5 Arbeitsstationen als A2 Tischvorlage aus.

5 Themenfelder

  • Wohnen
  • Ortskern, Daseinsvorsorge und Soziales
  • Gewerbe
  • Verkehr und Mobilität
  • Natur und Umwelt

Räumliches Leitbild für das OEK der Gemeinden Stuvenborn und Sievershütten

Leitgedanken

  • Erhalt eines kompakten Siedlungskörpers
  • Stärkung und Weiterentwicklung der gemeinsamen starken funktionalen Mitte beider Gemeinden
  • Stärkung der sozialen Treffpunkte in den Gemeinden
  • Interkommunale Gewerbeentwicklung
  • Stärkung und Einbindung der Grünachsen
  • Erhalt und Förderung der naturräumlichen Qualitäten
  • Stärkung attraktiver Radwegverbindungen

In der Fortsetzung finden Sie Bilder der auf den Tischen ausgelegten Handlungsprogramme mit den Untergruppierungen der 5 Themenfelder

Weiterlesen

Wir müssen da mal was richtigstellen!

Am 10.2.2019 gab die SPD Fraktion einen Antrag in die Fraktionen, der beinhaltete das Thema „Verbot von Plastikgeschirr und Besteck, sowie Plastikeinwegverpackungen“, in die Tagesordnung des Kultur- und Sozialausschusses, sowie die Tagesordnung der nächsten Gemeindevertreterversammlung aufzunehmen. Der Beschlussvorschlag lautete:

„Die Gemeindevertretung spricht sich aus Gründen des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes gegen die Verwendung von Einweg-Plastikgeschirr, Plastik-Wegwerfbesteck und Plastikeinwegverpackungen (z.B. Kaffeesahne oder Zucker)bei Veranstaltungen auf dem Gebiet der Gemeinde Sievershütten aus.

Die Verwaltung wird gebeten, dieses bei der Genehmigung, Planung und Umsetzung künftiger Veranstaltungen [im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten] zu berücksichtigen.“

Dieser Beschlussvorschlag wurde im Kultur- und Sozialausschuss vorgelesen und diskutiert. Es blieben offene Fragen; z.B. wie weit reicht das Verbot? Können wir von der Feuerwehr erwarten, dass sie bis zu ihrer nächsten Veranstaltung mit hinreichend Bechern und Gläsern ausgestattet ist? Wie ist das vom hygienischen Aspekt (behördliche Aufsicht) her; können wir einfach einen Milchtopf auf den Tisch stellen, aus dem sich jeder selbst bedient? Wenn bei Veranstaltungen gegrillt wird, macht es Sinn, Wurst und Fleisch nicht offen einzukaufen und zu lagern, sondern eingeschweißt, da es schwierig ist im Vorfeld die benötigten Mengen richtig einzuschätzen. Zu Verboten gehört auch die Kontrolle der Einhaltung; wer soll das machen? Wie sollen Verstöße sanktioniert werden? Zu viele offene Fragen offenbar, um mehrheitlich dem Beschlussvorschlag der SPD zu folgen.

Bei der Gründungsfeier der Jugendfeuerwehr am 4. Mai diesen Jahres, gab es, am Kuchenverkaufsbuffet postiert, Milch aus einem gläsernen Getränkespender zur Selbstbedienung; das finden wir eine sehr gute Idee. Anlässlich des Kirchenjubiläums, wurden Getränke in Glas und Porzellan ausgeschenkt. Der Verein HfA teilt den Punsch zur Dorfweihnacht in Steingutbechern aus. Unserem Eindruck nach ist es keineswegs so, dass es in unserer Gemeinde an Bewusstsein in Bezug auf Umwelt und Natur mangelt.

Der Kultur- und Sozialausschuss einigte sich, statt auf das von der SPD gewünschte Verbot, auf das Aussprechen der Empfehlung bei Veranstaltungen auf dem Gebiet der Gemeinde Sievershütten Porzellangeschirr und Becher zu benutzen um die Produktion von Kunststoffabfällen zu verringern. Darüberhinaus wurde beschlossen vom Erlös der diesjährigen Dorfweihnacht Trinkbecher für Veranstaltungen anzuschaffen.

Wenn nun unser Bürgermeister, Stefan Weber, von einem Minimalkompromiss spricht und es schade findet, das von der SPD gewünschte markante Zeichen für den Umweltschutz nicht setzen zu können, dann können wir dem nicht folgen. Die WGS hat den Natur- und Umweltschutz in ihrer Zielsetzung formuliert. Selbstverständlich liegt uns dieses Thema am Herzen – sowie Bürgernähe und Augenhöhe. Auch deshalb haben wir uns gegen das Aussprechen eines Verbotes entschieden. Wir ziehen es vor zu informieren, vom Interesse aller Einwohner an einer intakten Natur auszugehen und ggf. zu hinterfragen, ob sich für verwendetes Einwegplastik nicht eine Alternative finden ließe.

Wenn unser Bürgermeister in der Ausgabe 131 der „info“ vom 03.07.2019 schreibt: „Leider scheint dieses Thema bei den anderen beiden Fraktionen nicht so wichtig zu sein“, handelt es sich in unseren Augen um Schaufensterpolitik, wo sich eine Fraktion zu Lasten der anderen zu profilieren sucht.

Hinweis in eigener Sache

Liebe Leser der WGS News!

Wir bedauern die vorschnelle Veröffentlichung des Artikels aus der Umschau, bezüglich der Gruppe „Gut für Sievershütten“ ohne die vorherige Absprache mit der Gruppe, ihrem Leiter oder den Eltern.

Wir sehen uns als Informationsplattform und berichten gerne über Aktivitäten, Aktuelles und Sonstiges in und um Sievershütten. Wir finden es super, wenn sich Menschen einbringen – nur so kann unser Dorf bestehen und sich in Zukunft entwickeln – und wir honorieren solche Einsätze gern, indem wie sie hier erwähnen.

Unsere Intention ist die Information interessierter Leser.
Es liegt uns fern, die in unseren Berichten erwähnten Personen oder Vereine in eine politische Nähe zur WGS zu bringen.

Jeder Sievershüttener ist herzlich eingeladen uns seine Geschichte zur Veröffentlichung zu schicken. Wir freuen uns wenn jemand seine Informationen mit uns teilt und wir sie in seinem Namen veröffentlichen dürfen.
Ob Lebensgeschichten aus unserem Ort, historische Zeugnisse wie alte Fotos, neue Ideen, aktuelle Infos, wir nehmen gerne auf, was Bezug zu Sievershütten und Umgebung hat.

Jugendfeuerwehr Sievershütten

Wussten Sie es schon? In Sievershütten gibt es eine Jugendfeuerwehr! Bereits am 15.02.2019 wurde die aus 16 Jugendlichen bestehende Jugendfeuerwehr, die ihren eigenen Vorstand wählte, gegründet. Damit ist Sievershütten nach Struvenhütten der zweite Ort mit eigener Jugendfeuerwehr im Amt Kisdorf.  Dieses freudige Ereignis begrüßten die engagierten jungen Leute heute mit einer Gründungsfeier.

Bei einer Einsatzübung, „Brand und verletzte Person, ansprechbar“ zeigte die Mannschaft der Jugendfeuerwehr eine Darbietung ihres Könnens. Die neuen Sitzbänke der Feuerwehr luden zum Verweilen und zum Verzehr der angebotenen Grillwürste, sowie Kaffee und Kuchen ein.

Jeder, der Interesse hatte, durfte sich in einem Raum voller, mittels Nebelmaschine fabrizierten Rauchschwaden, von der Funktion der neuen Wärmebildkamera überzeugen. Darüber hinaus wurde ein Feuerlöschtraining zum Mitmachen angeboten. Der gesamte Fuhrpark, samt Ausrüstungsequipment stand zum Angucken und Anfassen parat.

Eine schöne kurzweilige Veranstaltung.

Mein Respekt gilt allen, die sich in unserem Dorf so engagiert der Jugendarbeit widmen; mit der Jugendfeuerwehr wurde wirklich etwas Großartiges auf die Beine gestellt. Es werden gerne noch weitere Nachwuchskräfte aufgenommen.

Dorfspaziergang (OEK)

Unter umfangreicher Beteiligung und Leitung der Fa. CIMA, fand am 27. April 2019 im Zuge des OEK ein Ortsspaziergang statt. Gestartet wurde an der alten Meierei mit dem Thema Gewerbe – ja, nein, wenn ja, wo usw.

Danach ging es zum Spielplatz Mühlenstr., wo es verschiedene Anregungen zur weiteren bzw. erweiterten Nutzung gab.                                                                     Vielfach wurde geäußert, dass der Verkehr im Bereich Mühlenstr./ Kalte Weide als zu schnell und störend laut empfunden wird.

Beim Halt an der Waldringsiedlung wurden mehrfach Bedenken bezüglich eines Neubaugebietes am Wald laut. Auch die Idee eines Ruheforstes mit Parkmöglichkeit im Wald scheint bei den Anwohnern für Unbehagen zu sorgen.

Nächster Halt; Dorfhaus/ Feuerwehr. Erwägung von Vor- und Nachteilen bei Zusammenlegung der Wehren Stuvenborn und Sievershütten. Weitgehender Konsens bestand dahingehend, dass darüber in erster Linie unsere in der Feuerwehr ehrenamtlich tätigen Mitbürger/innen beraten und befinden müssen.

Beim Edeka Markt wäre ein Fußweg von der Buschkoppel, über die Buskoppel 2, über die Rendsbek bis zum Markt denkbar, was auch den dort wohnenden Kindern als Schulweg zugute käme.

An der Grundschule und auf der Zuwegung zum Kindergarten und zur HfA wäre eine verbesserte Verkehrssituation wünschenswert, auch um sichere Rettungswege zu gewährleisten.

Im Sportlerheim wurde bei Getränken, Gebäck und Kuchen weiter beraten.

Weitere Themen sind:
Seniorengerechtes Wohnen / Generationenwohnen
Gemeinsamer Jugendtreff für Sievershütten und Stuvenborn
Freizeit, Jogging Fitnessparcours; Sichere Überwege, Radwege, Wanderwege;  Baugebiete für die Zukunft ………………………….

Auch für Sie besteht die Möglichkeit sich einzubringen! Wenden Sie sich über das Kontaktformular an uns, an einen Gemeindevertreter oder an Fr. Haack von der CIMA Beratung und Management. E Mail:  haack@cima.de