Stammtische

Hervorgehoben

Wir freuen uns, dass wir nach langer Zeit die Stammtische wieder wie gewohnt im Jocks abhalten können. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger besteht so die Möglichkeit, neben dem Ansprechen unserer Mitglieder, mit uns in Kontakt zu treten.

Die Stammtische finden jeden ersten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Jocks statt.

Herzlich willkommen

Hervorgehoben


Die WGS ist seit über 35 Jahren in unserem Dorf vertreten.
Darauf aufbauend entwickeln wir uns weiter.

Wir wollen gestalten! Wir wollen mitbestimmen!

Hier finden Sie Beiträge und Informationen aus eigenen und öffentlichen Quellen

Immer größer werdender Ärger um den WZV

Viele Bürger werden ihn kennen, den Ärger über den Wege-Zweckverband Segeberg (WZV).
Bereits in mehreren Einwohnerversammlungen und in den Ausschüssen wurde von Bürgern vielfach der Unmut über das Herausstellen der Papiertonnen geäußert. Grund hierfür ist die Vorgabe, dass die Papiertonne in einigen Straßenzügen nur auf eine Bürgersteigseite gestellt werden soll. Das heißt, dass die schwere Papiertonne den Bordstein runter, über die Straße und den Borstein wieder hoch gezogen werden muss. Und das gilt für Jung und Alt. Die Hinweise seitens des WZV, dass man das Papier alternativ zum Recyclinghof bringen oder statt eine große auch zwei kleine Tonnen verwenden könne, ist eher Hohn als Hilfe.

Ein weiteres Ärgernis ist die Tatsache, dass die Kehrfahrzeuge an mehreren Stellen nicht wenden können, da diese, wie uns zugetragen wurde, nicht rückwärtsfahren dürfen. Das heißt, dass einzelne Straßenzüge an Ihren Enden nicht gereinigt werden können und entweder gar nicht gekehrt werden, oder dies nun von der Gemeinde übernommen wird.

Alle Haushalte wurden Mitte des Jahres über das „chippen“ der Mülltonnen informiert. Angeblich sollte das „chippen“ nur dem internen Controlling dienen. Nun wurde die Entscheidung über die Änderung des Abrechnugnsmodells vertragt. Der WZV plante die Gebühren in Abhängikeit von der Entleerungshäufigkeit zu erheben. Auch hier fehlte die Bürgerinformation im angemessenen Umfang. Nicht alle Gemeinden waren mit der geplanten Änderung einverstanden.
Es bleibt zu beachten, dass zu der Abrechnung nach Gewicht dann nur noch ein kleiner Schritt nötig ist. Und dann heißt es im Extremfall morgens und abends seine Mülltonne zu bewachen und erst kurz vor der Entleerung raus zu stellen. Illegale Müllentsorgung würde dann ebenfalls zunehmen.

Und nun kommt eine weitere Tatsache hinzu, die die Sympathie gegenüber dem WZV in der Bevölkerung nicht wachsen lassen dürfte. Ab dem kommenden Jahr entfallen die kostenlosen Strauchgut und Sperrmüllabholungen. Stattdessen berechnet der WZV ab 2022 eine Anfahrtspauschale von 45 Euro. Wir finden, dass die Kritiker zurecht illegale Müllentsorgungen fürchten. Will man die Anfahrtspauschale umgehen, muss man seinen Sperrmüll oder auch sein Strauchgut selber zum Recyclinghof bringen. Wer keine Möglichkeit hat dies selber durchzuführen ist entweder auf Hilfe angewiesen, muss für den Transport bezahlen oder kommt um die Anfahrtspauschale nicht herum.

Der WZV bleibt, wie in der Vergangenheit, auch bei diesem Thema seiner rudimentären Informationspolitik treu. Nur aufmerksame Leser der kostenpflichtigen Segeberger Zeitung wurden über die Änderungen „informiert“. Auf der Homepage des WZV sucht man vergeblich nach einer Information über eine solch fundamentale Änderung.

In der Vergangeheit laß man viel über Misswirtschaft beim WZV, über fehlende Dokumentationen, über teure Beraterverträge und falsche Ausschreibungen bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen. Dies macht es nicht leichter Verständnis für den WZV aufzubringen.

Wir fordern: Straßenausbaubeiträge abschaffen!

Ja, Sie lesen richtig, während Andere dies vereinzelnt nur während des Wahlkampfes im Jahr 2018 als Wahlversprechen dem Bürger gegebnüber als Lippenbekenntnis geäußert haben, lassen wir Taten sprechen und haben deshalb einen Antrag auf Abschaffung der Straßenbaubeitragssatzung und somit der „wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge“ bei der Gemeinde eingereicht. Obwohl diese Forderung sowohl von der SPD Schleswig-Holsteinals auch von der CDU Schleswig-Holstein unterstützt wird, mussten wir uns als WGS bereits vor der Diskussion im Finanzausschuss den anderen Parteien gegenüber für unsere Forderung rechtfertigen. Die Behandlung unseres Antrages war für eine Sitzung des Finanzausschusses Ende September 2021 vorgesehen. Leider konnte das Amt nicht die benötigten Daten liefern um diesen Tagesordnungspunkt zu behandeln. Daher ist dieser Tagesordnungspunkt bis auf Weiteres verschoben worden.

Unseren Antrag auf Absetzung der Straßenbaubeiträge mit entsprechender Begründung können Sie hier nachlesen:

Dorfbegehung

Der Ausschuss für Umweltschutz und Wege wird am 23.10.2021 mit dem Fahrrad die Wege und Straßen in unserer Gemeinde abfahren und begutachten. Auf diese Weise kann der Ausschuss sich ein gemeinsames Bild von dem Zustand der Wege und Straßen machen. Während der Dorfbegehung liegt ebenfalls ein Augenmerk auf die durchgeführte Unterhaltungspflege der Gehwege vor den Grundstücken. Jährlich werden alle sievershüttener Haushalte durch eine Postwurfsendung der Gemeinde auf die Unterhaltungspflichten der Gehwege vor Ihren Grundstücken hingewiesen. Dies will nun der Ausschuss kontrollieren und bei NIchteinhaltung entsprechende Maßnahmen anstoßen.

Da wir von der Wählergemeinschaft nun schon seit längerer Zeit Bemühungen anstellen, dass sich der Wegeausschuss gemeinsam ein Bild von dem zum Teil schlechten Zustand der Gewehge macht, freut es uns natürlich umso mehr, dass diesen Bemühungen nun endlich nachgekommen wird.

Hier sind noch einmal die aktuell gültigen Satzungen unserer Gemeinde zu finden:
https://www.amt-kisdorf.de/index.phtml?mNavID=1846.36&sNavID=1846.36&La=1

Doppik Seminar in Sievershütten

Am Samstag, den 11. September 2021, wird ein ganztätiges Doppikseminar für ehrenamtliche Kommunalpolitiker/- innen hier in Sievershütten stattfinden. Es handelt sich um eine von KOMMA organisierte INHOUSE Veranstaltung, die hier vor Ort im Dorfhaus abgehalten wird.

Ursprünglich war dieses Seminar im November 2020 geplant, musste dann aber kurzfristig coronabedingt abgesagt werden. Dieses Mal kann es hoffentlich unter der Leitung des Diplom-Verwaltungswirtes, Herrn Rüdiger Schöning, durchgeführt werden.

Herr Schöning wird alle Teilnehmer in das doppische Haushaltsrecht, das die bisherige Kammeralistik bereits vor einigen Jahren abgelöst hat, einführen, indem er Grundkenntnisse zum neuen Haushaltsrecht vermittelt und auf Steuerungs­instrumente wie z. B. die Budgetierung eingeht. Ferner wird er auf die Rechtsgrundlagen, den Aufbau und die Inhalte des Haushaltsplans und die Details zur Haushaltsplanung eingehen. Hier geht es dann um Erträge und Aufwendungen sowie geplante Investitionsmaßnahmen.

Interessant wird der Aspekt „Prüfungsmöglichkeiten“, denn die Gemeindevertreter, die als letzte Instanz den Haushalt genehmigen müssen, erhalten hier hoffentlich Hinweise darauf, wie ein knapp 140 seitiger Haushaltsplan gleichsam „quergelesen“ werden kann. Zum Schluss geht es um die Ausführung des Haushaltsplanes, also die Buchhaltung und um Haushaltsüberschreitungen.

Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über die wesentlichen Inhalte und Bestim­mungen des neuen doppischen Haushaltsrechtes vermittelt zu bekommen. Neben Kurzvorträgen und Diskussionen wird die Problematik an praktischen Fällen veranschaulicht. Da hier der aktuelle Haushalt Sievershüttens als Grundlage dient, besteht gleichzeitig die Möglichkeit, den eigenen Haushalt detaillierter zu erkunden.

Dr. Stefanie Winther

(Vorsitzende des Finanzausschusses)

Dringend benötigtes Gewerbegebiet

Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, benötigen wir als Gemeinde dringend ein geeignetes Gewerbegebiet um unsere ortsansässigen Gewerbetreibende zu halten. Immer wieder wird berichtet, dass der Zustand und der Platzbedarf in den aktuellen Räumlichkeiten (unter anderem in der alten Meierei) für unsere Gewerbetreibenden nicht ausreichend sind. Es droht eine Abwanderung des Gewerbes, wodurch der Gemeinde die Gewerbesteuern verloren gehen würden.

Daher sind die Planungen für ein neues Gewerbegebiet bereits seit längerem in Gange. Wie man auch dem aktuellen F-Plan Entwurf entnehmen kann, ist hier unter anderem die gemeindeeigene Fläche bei den Schlichtwohnungen angedacht. Dort könnte die Gemeinde sogar einen Gewinn durch den Verkauf der Gewerbegrundstücke generieren, was in der derzeiten Finanzsituation der Gemeinde dringend notwendig wäre.

Leider gab es erst kürzlich hier einen schweren Rückschlag. Die zuständigen Stellen beim Kreis und Land haben dem Vorhaben eine klare Absage erteilt.

Die Begründung: Kein Anschluss an den bestehenden Siedlungskörper und Stärkung eines Siedlungssplitters.

Jetzt versucht die Gemeinde auf andere Flächen auszuweichen. Hier kommt unter anderem die Fläche gegenüber (auch bereits im F-Plan Entwurf) in Frage.

Hunde an die Leine

Liebe Hundebesitzer,

es ist Brut- und Setzzeit. BItte lasst eure Lieblinge beim Spaziergang in der Natur an der Leine. Die ersten Junghasen sind schon da, die ersten Frischlinge sind bereits geboren und werden von der Bache bewacht. Gerade bei der Frischlingsaufzucht versteht das Schwarzwild keinen Spaß und geht in den Angriff über. Ein solches Zusammentreffen hat meist schlimme Konsequenzen für die neugierigen Vierbeiner, die eventuell nur mal schnuppern wollen.

Bei den Hasen werden die Jungtiere in kleinen Vertiefungen im Boden abgelegt. Sie haben bei der Geburt und in den ersten Wochen/Monaten keine Witterung, damit Sie von Fressfeinden nicht aufgespührt werden können. Ebenfalls ist die optische Tarnung perfekt, so dass man die Junghasen nicht sieht, auch wenn man direkt neben Ihnen steht. Die Häsin säugt den Junghasen nur ein paar Mal am Tag. Den Rest der Zeit ist er auf sich alleine gestellt. Dadurch, dass die Menschen inzwischen auch abseits der Wege im Wald und auf den Feldern unterwegs sind, erfolgt das Säugen inzwischen fast nur noch in der Nachtzeit.

Wenn nun euer Hund zufällig über einen Junghasen oder ein anderes Jungtier „stolpert“ und schnüffelt oder dran leckt, überträgt er seine Witterung und das Schicksal der Jungtiere ist besiegelt. Das heißt, auch wenn ihr nichts davon mitkriegt, kann eurer Hund einen großen Schaden anrichten. Auch wenn ihr es nicht wollt.

Durch Corona sind inzwischen viel mehr Menschen in der Natur unterwegs. Leider haben viele Menschen verlernt, wie man sich in der Natur zu verhalten hat. Immer wieder sieht man Hundebesitzer mit ihren unangeleinten Hunden über fremde und teils bestellte Felder sowie quer durch den Wald laufen. Der Schaden, der dabei – wie oben beschrieben- angerichtet wird, ist nicht immer erkennbar und irreperabel. Auch die Suche nach Abwurfstangen erhöht den Druck auf unser freilebendes Wild und es zieht sich immer mehr zurück. Jeder freut sich, wenn er/sie einen Hasen oder ein Reh auf einem Feld oder im Wald sieht, dehalb sollten wir uns mit bedacht und mit Repsekt in der Natur bewegen.

Es sei erwähnt, dass das Sammelnn und Mitnehmen von Abwurfstangen (ohne Erlaubnis des Jagdausübungsberechtigten) den Tatbestand der Wilderei erfüllt und somit kein Kavaliersdelikt ist. Wird man erwischt drohen zum Teil empfindliche Strafen bis zu 10.000 €. Ebenso verhält es sich mit der Leinenpflicht im Wald. Gemäß Landesgesetz gilt ganzjährig im Wald eine Leinenpflicht. Die Hunde sind somit nur an der Leine und auf den Wegen zu führen.

Aus der Jägerschaft wird immer wieder berichtet, dass Hundehalter sich uneinsichtig zeigen und sogar trotz der freundlichen Hinweise anfangen den Hinweisgeber zu beleidigen. Wir möchten euch auch auf diesem Wege bitten, der Bitte der Waidmännern folge zu leisten und eure Hunde nicht wieder außerhalb der Sichtweite abzuleinen.

Voraussichtlich kein Ruheforst in Sievershütten

Nachdem die Gemeindevertretung von Sievershütten einen 3-Punkte-Plan beschlossen hat, hat die Interessengemeinschaft einer Fristverlängerung zur Durchführung des Bürgerentscheides von 3 Monaten auf 6 Monate zugestimmt.

Zentrales Ziel dieses 3-Punkte-Planes und der Fristverlängerung war die Durchführung eines Bodengutachtens zur Klärung der Planungsgrundlage. Dieses Bodengutachten sollte Klarheit in Bezug auf den pH-Wert des Bodens und des Wasserstandes im Erdreich geben. Da im Zuge der Antragsstellung eines Ruheforstes ebenfalls ein Bodengutachten gefordert wird, ist die Durchführung eines Bodengutachtens ersteinmal nichts ungewöhnliches.

Nun kam allerdings alles anders als gedacht. Der Waldbesitzer Hans-Burkhard Fallmeier hat sich nach offiziellen Angaben unseres Bürgermeisters dazu entschlossen, seine Pläne zu verwerfen und keinen Ruheforst in Sievershütten zu errichten. (vgl. Online Kieler Nachrichten vom 22.08.2020). Somit würde auch kein Bürgerentscheid stattfinden.

Allerdings hat die Gemeindevertretung in Ihrem 3-Punkte-Plan Herrn Fallmeier bis zum 15.09.2020 Zeit gegeben ein Bodengutachten vorzulegen. Erst mit verstreichen dieses Tages wird endgültig klar sein, dass es in Sievershütten keinen Ruheforst geben wird.

Der Sievershüttener Wald wird dann wahrscheinlich in gesamter Fläche als Wirtschaftswald weiter bewirtschaftet werden. Sollte doch noch der Ruheforst entstehen, würde nur der Teil des Waldes bewirtschaftet werden, der nicht als Ruheforst ausgewiesen wird.

Sachstand Ruheforst

In der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung, ging es schwerpunktmäßig um das Thema Ruheforst.
Nachdem der Landrat des Kreises Segeberg das Bürgerbegehren der Interessengemeinschaft Sievershütten (IGS) für zulässig erklärt hatte, hätte es in den nächsten 3 Monaten zu einer Abstimmung mit der Fragestellung: „Sind Sie gegen die Einrichtung eines Bestattungswaldes in Sievershütten?“ kommen müssen.
Unter den damit gegebenen Umständen wie Zeitdruck (Wahlvorbereitung unter Einhaltung der Fristen für die Wahlbenachrichtigungen und Briefwahlunterlagen), Urlaubszeit, unzureichende konkrete Informationen zur Bodenbeschaffenheit in Bezug auf Eignung für Urnenbestattungen im betreffenden Waldgebiet, hätte es sowohl nach Meinung der Gemeindevertretung als auch der IGS keine hinreichende sachlich neutrale Basis für die Abstimmung gegeben.
Auch wenn das Thema Ruheforst inzwischen zu einer emotional diskutierten Angelegenheit geworden ist, möchte letztlich niemand die Verhinderung oder Entstehung um jeden Preis, wie auf der gestrigen Sitzung festgestellt werden konnte.

Nachdem die 3 gewählten wortführenden Vertreter der Interessengemeinschaft (IGS) ihre Bedenken, die aktuell auf eine Ablehnung des Ruheforstes hinwirken, dargelegt hatten, konnte nach dem Beschuss der GV, der Zielsetzung des Bürgerbegehrens beizutreten, falls erforderliche Informationen nicht in einer ausgemachten Frist erbracht werden können, eine Fristverlängerung für die Bürger-Abstimmung erreicht werden.

Ziel ist es innerhalb einer gesetzten Frist (15.9.2020) ein Bodengutachten über die Eignung des Waldbodens für Urnenbestattungen im für den Ruheforst vorgesehenen Gebiet zu erhalten. Sollte dieses nicht erbracht werden oder sich herausstellen, dass der Waldboden nicht unbedenklich geeignet ist, wird es keinen Bestattungswald in Sievershütten geben.